Sachstand Torfabbau in Marcardarsmoor (keine endgültige Fassung)

Der aktuelle Sachstand sieht im Moment vor, dass im Bereich zwischen der I. und der II. Reihe kein weiterer Torfabbau vorgenommen werden soll. Stattdessen wird hier Landwirtschaft nach dem Landesraumordnungsprogramm (klimaschonende Landwirtschaft) durchgeführt werden. Dieses Gebiet wird durch die gelb eingefärbten Flächen auf der untenstehenden Abbildung dargestellt. Die grün eingefärbten Flächen sehen eine extensive Landwirtschaft vor. Die lila eingezeichneten Flächen kennzeichnen die Flächen, auf denen Torf bereits abgebaut wird bzw. abgebaut wurde. Hier wird weiterhin Torfabbau vorgenommen. Die braunen Flächen stellen die zukünftigen Torfabbauflächen da. Die rot eingefärbte Fläche dient einer Siedlungsentwicklung.

torfabbau_marcardsmoort

Der Kernpunkt der laufenden Diskussion ist die Abstandsregelung zu den Häusern. Man möchte als Kerngedanken eine einheitliche Linie festlegen. Bis zu einem Abstand von 200 m zur Siedlung soll keine Wiedervernässung stattfinden, sondern eine landwirtschaftliche Folgenutzung betrieben werden. Bis zu einen Abstand von 125 m soll nicht abgetorft werden. Zwischen den beiden Grenzen (125 m und 200 m) schlägt man vor, eine Wiederverfüllung mit landwirtschaftlichen Oberboden stattfinden zu lassen.
Der Grüne Weg soll bis an die 200 m Grenze herangeholt werden. Die Wohnbebauung im Bereich der II. Reihe soll als „Kulturelles Sachgut“ ausgewiesen werden.

Hierbei handelt es sich noch nicht um eine endgültige Fassung. Allerdings ist man in Marcardsmoor mehrheitlich der Meinung, so zu verfahren. Das Konzept muss allerdings noch mit Hannover besprochen werden.